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21. Mai 2013
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Cybercrime - Bundeskriminalamt meldet deutliche Zunahme der Internetkriminalität
Wiesbaden - Straftaten unter Ausnutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik, so genannte Cybercrime, haben 2010 gegenüber dem Vorjahr um rund 19 Prozent auf 59.839 Fälle zugenommen. Das Spektrum der Straftaten reicht dabei von Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten über Datenfälschung und Datenveränderung bis zum Ausspähen und Abfangen von Daten. Der registrierte volkswirtschaftliche Schaden im Bereich Cybercrime ist um mehr als 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 61,6 Millionen Euro gestiegen. Das geht aus dem Bundeslagebild 2010 "Cybercrime" des Bundeskriminalamts hervor.
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Sicherheitsmanagement - Berufsbegleitende Weiterbildung an der Frankfurt School
Frankfurt am Main - Ab September 2011 können sich Fach- und Führungskräfte aus Banken und Unternehmen, von Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften in zwei Semestern berufsbegleitend zum "Certified Security Manager" (CSM) qualifizieren lassen. Mit dem einjährigen Zertifikatsstudiengang möchte die Frankfurt School of Finance & Management Studierenden eine integrierte Betrachtung von Sicherheit entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichen und das unproduktive betriebliche Nebeneinander von Unternehmenssicherheit, IT-Sicherheit etc. aufheben.
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Weltrisikobericht - Katastrophenpotenzial von 173 Staaten berechnet
Bonn - Mit einem Wert von 32 Prozent ist das Risiko, Opfer von Naturgefahren oder des Klimawandels zu werden, im Inselstaat Vanuatu (Pazifik) am größten. Demgegenüber hat Katar mit 0,02 Prozent das geringste Risiko aller 173 untersuchten Ländern. Deutschland liegt mit einem Wert von 2,96 auf Platz 150. Das geht aus dem Weltrisikobericht 2011 hervor, den das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen in Bonn im Auftrag des Bündnis Entwicklung Hilft erstellt hat.
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Rettungsassistenten - Bachelor-Studium zum Notfall- und Krisenmanagement gestartet
Essen - Mit einem neuen berufsbegleitenden Studiengang möchte das private Steinbeis Transfer Institut Nordrhein-Westfalen am Standort Essen ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Rettungsassistenten mit mehrjähriger Berufserfahrung im Krisen- und Notfallmanagement schulen. Drei Jahre lang erhalten die Teilnehmer einen Einblick in das System der Gefahrenabwehr und angrenzende Bereiche. Hierdurch sollen die Studierenden auf die Übernahme von Leitungsfunktionen im Rettungswesen und Tätigkeiten in der notfallbezogenen Bildung vorbereitet werden. Das Studium wird berufsbegleitend absolviert und führt zum Bachelor of Arts (B.A.).
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Reiseverband - Neuer Ausschuss für Krisenkoordination eingerichtet
Berlin - Der Deutsche ReiseVerband e.V. (DRV), ein Zusammenschluss von Unternehmen der Tourismusbranche, hat einen Ausschuss für das Krisen- und Sicherheitsmanagement gegründet. Mitglieder des Gremiums sind die Krisenbeauftragten von Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften der Mitgliedsunternehmen. Arbeitsschwerpunkte in diesem Jahr bilden die Einführung einer technischen Branchenlösung für das Krisenmanagement bei Veranstaltern und die Entwicklung eines gemeinsamen Leitfadens mit Fluggesellschaften für das Abwicklungsprozedere im Krisenfall.
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Hochrisikoanlagen - Tagung zu rechtlichen Aspekten beim Notfallschutz
Berlin - Ob Naturkatastrophen, Terroranschläge oder Bedienungsfehler des Personals - Kernkraftwerke, Chemieparks und Sondermüllanlagen sind bei ihrem Betrieb besonderen Risiken ausgesetzt. Welche Rolle das Recht bei der Risikosteuerung und Katastrophenprävention von Hochrisikoanlagen spielt, erläutern Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaftspraxis am 05. Mai 2011 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ausrichter der wissenschaftlichen Tagung sind die Forschungszentren für Katastrophen- und Umweltrecht der Berliner Universität. Die Teilnahme ist kostenpflichtig.
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Ein Jahr nach der Aschewolke - Flughafenverband fordert bessere Krisenkommunikation
Berlin - Vor einem Jahr hat der Vulkanausbruch auf Island für chaotische Verhältnisse an Europas Flughäfen gesorgt. Tausende Passagiere saßen tagelang in den Terminals fest. Von den umfangreichen Luftraumsperrungen waren damals auch die Flughafenbetreiber betroffen. Nach Ansicht ihres Branchenverbandes hat die unzureichende Abstimmung zwischen den Behörden das Chaos verschärft: Während der Luftraum über Deutschland gesperrt war, mussten die Flughäfen aufgrund ihrer Betriebspflicht geöffnet bleiben. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V. (ADV) sieht auch ein Jahr nach den Ereignissen weiteren Handlungsbedarf auf Seiten der Politik.
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Der Skandal und die Medien - Ringvorlesung an der Universität Tübingen mit prominenten Gästen
Tübingen - Welche Ereignisse lösen öffentliche Empörung aus, welche nicht? Lassen sich Skandale steuern? Wie wird der Prozess der Skandalisierung von den Betroffenen erlebt? Was verrät der Eklat über den Moralkodex einer Gesellschaft? Diese Fragen werden in einer öffentlichen Ringvorlesung des Instituts für Medienwissenschaft der Universität Tübingen behandelt. Antworten und Forschungsergebnisse liefern Vertreter aus Wissenschaft und Praxis. Die Veranstaltungsreihe ist öffentlich und beginnt am 21. April 2011. Die Vorträge finden jeweils donnerstags in der Zeit von 18 bis 20 Uhr. Veranstaltungsort ist der Kupferbau der Universität Tübingen (Hölderlinstraße 5, D-72074 Tübingen).
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Sicherheitsmanagement bei Großveranstaltungen - Neue Techniken zur IT-Vernetzung
Stuttgart - Internetfähige Smartphones sind heute weit verbreitet. Apps oder andere mobile Dienste helfen dabei, sich jederzeit, häufig auch ortsbezogen, zu allen möglichen Themen Informationen zu beschaffen. Wie sich diese Infrastruktur für die Unterstützung von Sicherheitsaufgaben bei Großveranstaltungen nutzen lässt, war das zentrale Thema des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts "VeRSiert". Innerhalb der letzten drei Jahre hat das Projektkonsortium innovative Lösungen zur Simulation kritischer Ereignisse, Möglichkeiten der videobasierten Personenzählung sowie Ansätze zur Schulung für Verkehrsunternehmen entwickelt. Diese wurden zum Abschluss des Projekts am 06. April 2011 in Köln präsentiert.
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Maritime Notfallvorsorge - Bremerhavener Fachkolloquium des Havariekommandos
Cuxhaven - 150 Experten aus Dänemark, Schweden, den USA und Deutschland tauschten sich auf dem diesjährigen Fachkolloquium des Havariekommandos über ihre neuesten Erkenntnisse im Maritimen Notfallmanagement aus. Gleich vier Vorträge waren dem Thema "Luftüberwachung von Meeresverschmutzungen" gewidmet. Außerdem standen drei Unglücke aus dem vergangenen Jahr auf der Agenda der Expertenkonferenz: Das Kentern der Ölplattform "Deep Water Horizon" im Golf von Mexiko mit seinen Folgen für die Umwelt, ein Brand im Maschinenraum eines Kreuzfahrtschiffes und der Brand auf der Ostseefähre "Lisco Gloria".
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